Farnpflanzen
(Pteridophyta)
(gr. pteris = Farnkraut;
phyton
= Pflanze)
Im Gegensatz zu den Moosen verfügen die Farnpflanzen bereits über viele Anpassungen an das Leben unter trockenen Bedingungen: Die Pflanzen sind in der Regel in Wurzel, Spross und Blatt gegliedert, die Blätter besitzen eine wasserundurchlässige Cuticula, sowie regulierbare Spaltöffnungen. Ein spezielles Wasserleitungssystem erlaubt auch bei größeren Pflanzen den Wassertransport aus der Wurzel in die Blätter und andere oberirdische Pflanzenteile. Die eigentlichen Farne besitzen große, reich geaderte, meist gestielte Blätter (Wedel), die in frühen Entwicklungsstadien eingerollt sind. Die Entwicklung der Farne umfaßt zwei physiologisch voneinander unabhängige Generationen: Einen unscheinbaren thallosen Gametophyten und einen dominierenden, als Kormus ausgebildeten Sporophyten (eigentliche Farnpflanze). Damit stehen die Farnpflanzen in einer direkten Entwicklungslinie von den Moosen (mit einem dominierenden Gametophyten) zu den Samenpflanzen (mit stark reduzierten Gametophyten). |
Weiterführende Kapitel