Zellteilung

(lat. cellula = kleine Kammer)
Teilung einer Zelle in zwei oder mehrere Tochterzellen


Der Zellteilung geht eine Kernteilung (Mitose) voraus. Dabei werden die Chromosomen (und damit die DNA-Moleküle, die die Gene des Organismus tragen) gleichmäßig auf die Tochterzellen verteilt. Da die DNA-Moleküle in einer Phase vor der Kernteilung verdoppelt wurden, ändert sich die Zahl der DNA-Moleküle pro Zelle insgesamt nicht – die Zellen bleiben in der Regel diploid (zwei Chromosomensätze pro Zelle und somit stets doppelte Genausstattung). 
Die Mitose liegt dem Teilungswachstum zugrunde und lässt Gewebe und Organe entstehen. Eine meiotische Zellteilung (Reduktionsteilung, Reifeteilung) hingegen läuft bei der Keimzellenbildung (bei Höheren Pflanzen Bildung von Eizellen und Pollen) ab, bei der die Chromosomenzahl auf die Hälfte reduziert wird. Es entstehen haploide Zellen (ein Chromosomensatz pro Zelle, somit einfache Genausstattung, siehe Gameten).